Aktualisierungen November, 2019 Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • blechtram 4:20 pm am November 21, 2019 Permalink | Antworten
    Tags: , ,   

    Arbeitsalltag 

    In der heutigen Ausgabe von „Arbeitsalltag“ sammle ich bekloppte Bewerbungssätze, die ich beim Wiederlesen in meinen Bewerbungen gefunden habe. Warum, ist unklar – „Ob in Liebe oder Zorn“, da muss ich es mit Frank Zander halten.

    Chronologisch von älter bis jünger:

    «Der Einsatz neuester Methoden in hermeneutischen Kontexten ist mir geläufig.»

    «Aus diesem Kontext bin ich mir auch über die Wichtigkeit einer stringenten Aussen- und Markenkommunikation im Klaren.»

    «Das Projekt ist inhaltlicher Natur […].»

    «Ob die Zahl so stimmte, weiss ich nicht.»

    «Der beste Fisch, den ich je gegessen habe, war ein atum de cebolada, Thunfisch an Zwiebeln.»

    «Dies war nur machbar, da mir diese Arbeit Freude bereitet.»

    «Die Universität war dafür lange ein gutes Umfeld […].»

    «Die Stelle entspricht in allen Aspekten optimal dem, was ich suche.»

    «Was einem nicht zufliegt, muss man sich erhinken.»

    «Ich habe Dissertationen, Master-Arbeiten, Finanzierungsanträge, Marketingmaterial und Romane Korrektur gelesen.»

    «Darauf folgte eine [Tätigkeit], mit der ich mein Arsenal an sprachlichen Mitteln und stilistischen Finessen weiter ausbauen konnte.»

    «Hinzu kommen langjährige Erfahrungen in institutionellen Zusammenhängen.»

    «Wichtiger als die konkreten Tätigkeitsfelder scheinen mir aber die gefragten Fähigkeiten, die ich als [Funktion der Stelle] einbringe.»

    «Zum Thema Playlist-Verwaltung und Enthusiasmus: Meine iTunes-Mediathek ist gegenwärtig nach 221 Musikgenres und -subgenres organisiert.»

    «Einerseits habe ich keine jahrelange Berufserfahrung als Werbetexter, andererseits natürlich schon.»

    «Aber da gehen die Vorlieben der Fachrichtungen ja schon weit auseinander.»

    «Ich kenne den Unterschied zwischen grau-blau und graublau […].»

    «die Stelle als [Funktion] bei [Firma] interessiert mich, schon allein, weil ich seit meinem letzten Umzug ebenfalls auf Umzugsfirmen angewiesen bin.»

    «Auf meinem Schreibtisch liegt gerade das Buch Jazz in der Schweiz von Bruno Spoerri.»

    «Aber ich nehme an, dafür gibt es bereits eine stabile Konvention in der Redaktion.»

    «Bücher lesen ist schön, Bücher machen schöner. Das gilt natürlich auch für E-Bücher.»

    «Wie vermittelt man den Sinn von Übungen so, dass diese nicht als Blindflug wahrgenommen werden?»

    «Sowohl dort wie auch an der Universität habe ich auch vor grossen, relativ anonymen Gruppen gesprochen und Inhalte vermittelt.»

    «Gegenwartsliteratur findet glücklicherweise nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.»

     
  • blechtram 3:52 pm am July 18, 2019 Permalink | Antworten
    Tags: , , Radio   

    Arbeitsalltag 

    Schlechte Ideen für den Namen einer Radiosendung, die ich gerade konzipiere:

    Geräuschkulisse

    Textuelle Hörigkeit

    Kontext Ton-Text

    Textwut

    Bücherblues

    Ton, Text, Tüdelü

    Alles Mist, aber „Textuelle Hörigkeit“ ist hiermit von mir getrademarkt, das verwende ich irgendwann nochmal in einem Bierzeltzusammenhang.

     
c
Neuen Beitrag erstellen
j
nächster Beitrag/nächster Kommentar
k
vorheriger Beitrag/vorheriger Kommentar
r
Antworten
e
Bearbeiten
o
zeige/verstecke Kommentare
t
Zum Anfang gehen
l
zum Login
h
Zeige/Verberge Hilfe
Shift + ESC
Abbrechen